Die Qualität der Saiten und Kolophonien von Pirastro verkörpert Zuverlässigkeit und klangliche Schönheit. Zahlreiche klassische Musiker weltweit bevorzugen Pirastro-Saiten wegen ihrer hervorragenden Modulations- und Ausdrucksmöglichkeiten. Pirastro-Saiten ermöglichen es, das Potenzial Ihres Instruments zu entfalten, seine vollen Möglichkeiten auszuschöpfen und ihm einen wahrhaft einzigartigen und unverwechselbaren Klang zu verleihen.
Die Modulations- und Ausdrucksfähigkeit jeder Pirastro-Saite entspricht der Vielfalt der Optionen, die das umfangreiche Sortiment von Pirastro bietet. Musiker können Darmsaiten wie Oliv oder Passione wählen, moderne Saiten aus verschiedenen synthetischen Materialien wie Evah Pirazzi, Tonica usw., sowie Stahlsaiten, von denen die beliebtesten Flexocor, Chromcor und Piranito sind. Verschiedene Kolophonien werden speziell für unterschiedliche Saitentypen hergestellt, um die Spieleigenschaften des Instruments bei Verwendung bestimmter Saiten zu optimieren.

Die Geschichte von Pirastro hat ihren Ursprung in Italien. Giorgio Pirazzi, der Gründer des Unternehmens, wurde 1766 in eine Müllerfamilie geboren. Ab dem Alter von 14 Jahren wurde er als Lehrling und Geselle in Rom und Neapel in der Kunst des Geigenbaus und der Saitenherstellung sowie in Wirtschaft und Handel ausgebildet. Als Giorgio in seine Heimat zurückkehrte, lernte er mehrere italienische Familien kennen, die nach Frankfurt gezogen waren, dort ein sehr erfolgreiches Geschäft aufgebaut hatten und nun nach dem Wirtschaftsboom in ihre Heimat zurückkehrten. Die neuen Freunde luden Giorgio Pirazzi nach Frankfurt ein; er nahm das Angebot an und zog nach Deutschland.
Das Leben des neu angekommenen Italieners gestaltete sich in Frankfurt schwierig, da die Zunft der Meister sich weigerte, neue Handwerker aufzunehmen. Graf Isenburg bot italienischen Meistern an, sich in weniger wohlhabenden Bezirken Frankfurts niederzulassen. Von ihm erhielt Pirazzi die Erlaubnis, sich in Offenbach, südlich von Frankfurt, niederzulassen und eine Werkstatt zu eröffnen. Die neue Handwerkswerkstatt in Offenbach erhielt den Namen „Giorgio Pirazzi & Figli“ (Giorgio Pirazzi & Söhne). Kurze Zeit später eröffnete das Unternehmen Büros in Rom, Neapel und Padua.
Das Familienunternehmen entwickelte sich weiter und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Von Giorgio ging das Unternehmen in die Hände seines Sohnes Gasparro über, und von Gasparro an seinen Sohn Gustav Pirazzi. In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts lud Gustav Pirazzi seinen Freund Theodor Strobel ein, sich als Partner am Unternehmen zu beteiligen. Aus dieser Partnerschaftsvereinbarung entstand der bis heute bestehende Name des Unternehmens: PIRASTRO (PIRAzzi und STRObel).
Gegenwärtig wird das Unternehmen bereits in der 6. Generation von den Nachkommen Giorgio Pirazzis geführt. Im Jahr 1970 wurde die Produktion erheblich ausgeweitet und zusätzliche Werkstätten errichtet. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Pirastro-Saiten bei Geigern und Bratschisten in allen Ländern der Welt am gefragtesten sind. Pirastro steht in seiner qualitativen Entwicklung nie still und präsentiert ständig neue Entwicklungen. Saiten der neuen Generation wie Evah Pirazzi Gold haben in nur wenigen Jahren viele Musiker erobert. In diesem Jahr präsentierte Pirastro auf der Frankfurter Messe neue Cellosaiten Perpetual. Viele Cellisten wählen Larsen-Saiten für ihre Instrumente, doch nachdem sie die neuen Perpetual-Saiten getestet haben, bevorzugen sie die Innovation von Pirastro.