Die körperliche Gesundheit eines Musikers hängt direkt von der korrekten Haltung und Positionierung des Instruments ab. In der Musikindustrie wird der medizinischen Ergonomie jedoch oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In diesem Artikel untersuchen wir, warum ein falsch angepasster Kinnhalter oder eine falsche Schulterstütze zu ernsthaften Verletzungen führt und wie das innovative Trigemi-System diese Probleme löst.
Für Geiger und Bratscher wird das Instrument buchstäblich zu einer Verlängerung des Körpers. Wenn jedoch die Kontaktgeometrie falsch ausgerichtet ist, beginnt der Körper zu leiden. Eine falsche Schulterstütze oder ein falscher Kinnhalter führen unweigerlich zu Berufskrankheiten:
Worin liegt der Hauptfehler bei der Auswahl von Zubehör? Der Ansatz in den meisten Musikgeschäften beschränkt sich auf eine primitive Regel: «Probieren Sie ein paar Optionen aus; wenn es bequem ist, nehmen Sie es».
Wahres Fachwissen liegt an der Schnittstelle von drei Disziplinen: menschliche Anatomie, Spielbiomechanik und Ingenieurwesen. Heutzutage gibt es einen kritischen Mangel an Spezialisten, die eine Schulterstütze professionell umbauen, ihren Neigungswinkel ändern und einen Kinnhalter an die einzigartige Schlüsselbein-, Kiefer- und Nackenstruktur eines bestimmten Musikers anpassen können.
Während des Spielens befindet sich ein Geiger lange Zeit in einer unnatürlichen, nicht statischen Position. Durch die falsche Form des Zubehörs entstehen übermäßige Spannungen in isolierten Muskelgruppen. Infolgedessen wird die normale Durchblutung eingeschränkt und das Nervensystem schlägt Alarm — dies äußert sich oft in einem schmerzhaften Hämatom am Hals (dem «Geigerfleck»).
Das Problem muss grundlegend gelöst werden: Der Musiker muss seine Haltung korrigieren und einen orthopädisch passenden Kinnhalter auswählen. Leider prägen sich physiologische Gewohnheiten schon in der Kindheit ein, und sie im Alter zu ändern, ist unglaublich schwierig. Darüber hinaus ist der Kauf und das Testen von Dutzenden verschiedener Kinnhalterformen auf der Suche nach dem perfekten Modell zeitaufwändig, teuer und nicht für jeden zugänglich.
Ein Ausweg aus dieser Situation wurde in Deutschland gefunden und patentiert. Der Orthopädie-Meister Bögelein entwickelte zusammen mit professionellen georgisch-deutschen Musikern — dem Geiger Mamuka Paresi und dem Cellist Zurab Shamugia — das einzigartige orthopädische Trigemi-System.
Im Gegensatz zu starren Holz- oder Kunststoffteilen werden Trigemi-Polster und Kinnhalter (erhältlich für die Modelle Guarneri, Wendling und Teka) mit einem tiefen Verständnis der Anatomie entwickelt:
Um die musikalische Ergonomie weiterzuentwickeln und diese wichtige Erfindung zu fördern, präsentierte Elcoda — ein internationales Geschäft für Musikinstrumente — gemeinsam mit der Werkstatt Bögelein die Trigemi-Kinnhalter auf der renommierten Handwerksmesse in München im Jahr 2018.
Genau dort erhielt das Trigemi-System höchste professionelle Anerkennung und wurde mit dem Bayerischen Staatspreis für Innovation (Bayerischer Staatspreis für Innovation 2018) ausgezeichnet.
Heute ist Elcoda der exklusive Verkäufer von Trigemi-Kinnhaltern. Unser Ziel ist es nicht nur, erstklassige Ausrüstung bereitzustellen, sondern Lösungen anzubieten, die die Gesundheit der Musiker schützen, den Komfort erhöhen und die berufliche Langlebigkeit verlängern.