Im Katalog unseres Online-Shops für Musikinstrumente unterteilen wir die Instrumente in verschiedene Kategorien.
So unterscheiden wir bei Violinen, Bratschen, Violoncelli und Kontrabässen zwischen:
sowie zwischen
Im Folgenden erläutern wir diese Kategorien am Beispiel der Violine.
Zu dieser Kategorie zählen preisgünstigere Violinen, die in deutschen Musikinstrumentenfabriken gefertigt werden. In unserem Katalog sind solche Instrumente derzeit unter anderem von Höfner und Paesold vertreten.
Diese Violinen sind nicht als außergewöhnliche Konzertinstrumente gedacht. Wir empfehlen sie beispielsweise Eltern, deren Kinder zunächst im Rahmen einer allgemeinen musikalischen Ausbildung mit dem Geigenunterricht beginnen. Auch für Hobbymusiker können solche Instrumente eine sinnvolle Wahl sein. Nicht selten kehren Menschen nach ihrer Musikschulzeit und einer späteren beruflichen Laufbahn nach einigen Jahren wieder zur Violine zurück.
Instrumente dieser Kategorie finden Sie im Katalog über den entsprechenden Violin-Filter.
Szene aus dem Film „Wolga-Wolga“.
Als Meistervioline bezeichnet man traditionell ein Instrument, das unmittelbar von einem Geigenbauer oder unter seiner persönlichen Leitung gefertigt wurde.
Solche Instrumente empfehlen wir nicht nur professionellen Musikern, sondern besonders auch Studenten sowie Schülern, die ein ernsthaftes Interesse am Unterricht zeigen und ihr musikalisches Potenzial weiterentwickeln möchten.
Der Geigenbauer kontrolliert den gesamten Herstellungsprozess, übernimmt die abschließende Einrichtung und Abstimmung des Instruments. Auf dem Zettel im Instrument ist der Name des Geigenbauers angegeben.
Szene aus dem Film „Die rote Violine“: Geigenbauer und sein Gehilfe.
Als Orchesterviolinen bezeichnen wir Meisterinstrumente, die für Musiker eines Kammer- oder Sinfonieorchesters geeignet sind.
Das Orchesterspiel folgt den Traditionen der europäischen Musikkultur. Innerhalb einer Streichergruppe sind Homogenität und ein ausgewogenes Zusammenspiel besonders wichtig. Eine extrem brillante und stark hervorstechende Violine kann sich klanglich zu deutlich aus der Gruppe lösen und dadurch im Orchester unpassend wirken.
Dies mindert die Qualität eines guten Orchesterinstruments keineswegs. Eine hochwertige Orchestervioline kann selbstverständlich für ein anspruchsvolles Studium am Konservatorium oder an einer Musikhochschule sowie für Wettbewerbe geeignet sein.
Die verdiente russische Pädagogin G. S. Turchaninova über Laubach-Orchesterviolinen.
Eine Solovioline, häufig auch Konzertvioline genannt, ist für einen Geiger gedacht, der als Solist auftritt.
Das Instrument muss sich mit seiner Solostimme vom orchestralen Hintergrund abheben können. Dafür benötigt es genügend Klangpräsenz, Projektion und Brillanz, um auch vor einem Orchester deutlich wahrnehmbar zu bleiben.
Innerhalb einer Orchestergruppe kann eine sehr stark projizierende Solovioline dagegen weniger passend sein, sofern die übrigen Instrumente der Gruppe klanglich nicht entsprechend abgestimmt sind.
Eine Laubach-Solovioline, gespielt vom verdienten Künstler Russlands Alexey Koshvanets.